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Normen und Richtlinien

Wir sind auf einem globalen Markt tätig, der in vielen Ländern reguliert wird. Daher müssen wir mit Anforderungen umgehen, die in verschiedenen Ländern oder Regionen sehr unterschiedlich sein können.
Das gemeinsame Ziel unserer Produktmanager und unserer Dienstleistungen ist es, zuverlässige, langlebige und leistungsstarke Produkte anzubieten, die den Vorschriften und/oder Normen des jeweiligen Landes entsprechen, in dem sie verwendet werden.
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Standards and certifications

All you need to know about PPE standards

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Standards

NIOSH (US National Institute for Occupational Safety) 42 CFR Part84

Atemschutzmasken, mehrere Schutzlevel (Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit) :

 

• N95 : Filtriert mindestens 95 % der (nicht öligen) Schwebpartikel in der Luft..

 

• N99 : Filtriert mindestens 99% der (nicht öligen) Schwebpartikel in der Luft.

ANSI (US American National Standards Institute) Z87.1

Spezifikationen der allgemeinen und Mindestanforderungen sowie Prüf-, Auswahl-, Einsatz- und Wartungsverfahren für Augen- und Gesichtsschutzgeräte.

GS-ET 29

Anforderungen, Leistung, Prüfverfahren für Gesichtsschutzschilde, die Schutz gegen elektrische Lichtbögen bieten.

ANSI (US American National Standards Institute) S3.19 - 1974

Diese Norm legt das Prüfverfahren fest, mit dem der Lärmdemmungswert (NRR Noise Reduction Rating) eines Gehörschutzes gemäß der Empfehlungen der EPA (US Environmental Protection Agency) bestimmt wird. Die Vorschriften entsprechen auch 29CFR 1910.95, einem Programm zur Erhaltung des Hörvermögens.

ANSI ISEA (US American National Standards Institute) 105

Classification and specifications for the protection of the hand. Part 5.11. cut resistance Weight necessary for a straight blade to cut the sample in a single movement.

 

Weight (g)

≥ 200 ≥ 500 ≥ 1000 ≥ 1500 ≥ 2200 ≥ 3000 ≥ 4000 ≥ 5000 ≥ 6000
2011 version -
levels
1 2 3 4 5 - - - -
2016 version -
levels
A1 A2 A3 A4 A5 A6 A7 A8 A9

 

ANSI Z359.15-2014

Safety Requirements for Single Anchor Lifelines and Fall Arresters for Personal Fall Arrest and Rescue Systems

ANSI Z359.13-2013

Personal Energy Absorbers and Energy Absorbing Lanyards

ANSI Z359.3-2019

Safety Requirements for Lanyards and Positioning Lanyards

ANSI Z359.11-2021

Safety Requirements for Full Body Harnesses

ANSI/ISEA Z89.1: (American National Standards Institute) Amerikanische Norm zum Kopfschutz im industriellen Umfel

OBLIGATORISCH

Typ 1: Die auf die Kalotte übertragene Aufprallkraft darf beim Fall eines Aufpralls von 3,6 kg (8 lb) bei einer Geschwindigkeit von 5,5 m/s (Meter pro Sekunde) 4 450 N nicht überschreiten.

 

Penetration: Ein Penetrator (1 kg) darf bei einer Geschwindigkeit von 7,0 m/s (m/s) nicht auf den Kopf auftreff en.

 

Entflammbarkeit: Der Helm darf nicht länger als 5 Sekunden nach Entfernen der Flamme unter Flammenaustritt brennen.

 

Elektrischer Widerstand: Prüftest bei 20 000 Volt für Klasse E oder 10 000 Volt für Klasse G. Die Klasse C bietet keinen Schutz gegen elektrische Gefahren.

 

Typ 2: Zusätzlich zu den Anforderungen von Typ 1 muss der Kopfschutz von Typ 2 auch Folgendes erfüllen.

 

Energiedämpfung: Die Beschleunigung darf bei einem Sturz auf die Kalotte und seitlich mit einer 5 kg schweren Kopff orm bei 3,5 m/s nicht mehr als 150 g betragen.

 

Seitliche Penetration: Vorne, hinten und an den Seiten darf ein 1 kg schwerer Penetrator bei einer Geschwindigkeit von 5,0 m/s nicht mit dem Dummykopf in Kontakt kommen.

 

OPTIONAL

ANSI/ISEA Z89.1 4 Optionen: niedrige Temperatur (LT), hohe Temperatur (HT), umgekehrte Verschleißposition und hohe Sichtbarkeit.

EN13034 - SCHUTZKLEIDUNG GEGEN FLÜSSIGE CHEMISCHE PRODUKTE

Anforderungen an chemische Schutzkleidung mit begrenztem Schutz gegen flüssige chemische Produkte (Ausrüstung vom Typ 6) einschließlich von Kleidungs-stücken, die nur bestimmte Körperteile schützen (Typ PB [6]).


Diese Norm legt die Minimalanforderungen an chemische Schutzkleidung fest, die für mehrfachen Gebrauch bestimmt oder wiederverwendbar ist und nur begrenzten Schutz bietet. Chemische Schutzkleidung für mehrfachen Gebrauch ist für den Fall bestimmt, dass der Benutzer wahrscheinlich leichten Vernebelungen, flüssigen Aerosolen oder Aerosolen unter niedrigem Druck oder leichtem Spritzwasser ausgesetzt ist, für die eine totale Abschirmung gegen die Permeation von Flüssigkeiten (auf Molekülebene) nicht notwendig ist.

EN1149-5

SCHUTZKLEIDUNG MIT ELEKTROSTATISCHEN EIGENSCHAFTEN

CDiese europäische Norm legt die Leistungsanforderungen an Material und Konstruktionsanforderungen von Schutzkleidung mit elektrostatischen Eigenschaften fest, die den Träger als ein Teil von einem gesamten geerdeten System unterstützt und das Risiko von Funkenbildung reduzieren soll. ACHTUNG: diese Anforderungen können sich entzündbaren,
sauerstoffangereicherten Umgebungen als unzureichend erweisen. Diese Norm ist an den Schutz vor Netzspannung nicht anwendbar.


Eine Kontrolle ungewollter statischer Elektrizität von Personen ist oftmals notwendig.

Das elektrostatische Potential kann in der Tat schlimme Folgen für das statisch aufgeladene Personal haben, da dieses Potential eventuell hoch genug sein kann, um gefährliche Entladungsfunken hervorzurufen.


Nach einer Risikobewertung kann sich das Tragen von Schutzkleidung mit elektrostatischen Eigenschaften als notwendig erweisen. In diesem Fall ist der Einsatz von zertifizierter Schutzkleidung im Sinne der Norm EN1149-5 angemessen.


Die Richtlinie ATEX 1999/92/CE verlangt in ihrem Anhang II-A-2.3 somit, dass Arbeitnehmern geeignete Arbeitskleidung zur Verfügung gestellt werden muss; diese muss aus Materialien bestehen, die nicht zu elektrostatischen Entladungen führen, durch die explosionsfähige Atmosphären entzündet werden können.


Das elektrostatische Potential kann ebenfalls Auswirkungen auf Materialien haben, die sensibel auf elektrische Entladungen reagieren. Aus diesem Grund wird antistatische Schutzkleidung oft an elektronischen Fertigungsstandorten eingesetzt oder beispielsweise bei der Montage von Halbleitern. Und letztendlich wird sie an Standorten mit kontrollierten Atmosphären, wie bspw. in Lackierhallen der Automobilindustrie eingesetzt, um einer Partikelentwicklung vorzubeugen, die
sich auf dem Lack der Karosserien absetzen könnte.


Der Abbau der antistatischen Ladung kann mithilfe einer Oberflächenbehandlung erzielt werden, die eine Aufladung limitiert oder durch Beifügen von Karbon- bzw. Metallfäden. Träger einer Schutzkleidung mit elektrostatischen Eigenschaften müssen obligatorisch ordnungsgemäß über einen Widerstand unter 10⁸ Ω geerdet sein; beispielsweise durch das Tragen von entsprechenden Schuhen, wie bspw. die unter EN ISO 20345 angegebenen Sicherheitsschuhe, oder durch ein anderes angemessenes Verfahren.